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Richtlinien für Beiträge mit finanzieller Gegenleistung

nebenan.de lebt von Nachbarschaftshilfe und privaten Angeboten, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dies soll auch weiterhin bei nebenan.de möglich sein. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass private Nutzer nebenan.de nicht dafür nutzen, um über ihr privates Profil systematisch Geld zu verdienen. 

Denn für gewerbliche Inhalte gibt es die Gewerbeprofile bei nebenan.de. Sie sind für lokal ansässige Geschäfte, Freiberufler, Künstler und Dienstleister der richtige Weg, um sich auf nebenan.de zu präsentieren und Nachbarn über Angebote zu informieren. Alle Beiträge von gewerblichen Nutzern werden klar als solche gekennzeichnet. Die Anzahl gewerblicher Beiträge ist monatlich begrenzt, damit wir eine Ausgewogenheit der Inhalte wahren können.

Anhand der folgenden Beispiele möchten wir dir verständlich machen, welche Inhalte du über dein privates Profil veröffentlichen darfst und welche nicht, sobald Geld im Spiel ist. 

Faustregel: Als privater Nutzer darfst du bei nebenan.de nur Leistungen anbieten, die vom Gesetzgeber nicht als steuerlich oder gewerblich anmeldungspflichtig bezeichnet werden. 

Anders gesagt: Wenn du eine Leistung nicht beim Finanzamt melden musst, darfst du sie bei nebenan.de veröffentlichen.

Über private Profile erlaubt:

  • unregelmäßige oder einmalige Gefälligkeitsleistungen, die gesetzlich nicht anmeldepflichtig sind und bei denen das Motiv der nachbarschaftlichen Hilfe im Vordergrund steht. Wenn eine Gegenleistung vereinbart wird, bestimmt diese der Hilfesuchende. Eine Gegenleistung kann ein kleines Geschenk oder ein angemessener Geldbetrag sein. 
  • Veranstaltungen von Privatpersonen zur geselligen Freizeitgestaltung oder zur Weitergabe von Wissen. Eintritt zu verlangen ist nur möglich, wenn dieser ausschließlich zur Deckung ausgelegter Kosten (z.B. Material, Raummiete) verwendet wird. Das gilt auch für Eintritt auf Spendenbasis.  
  • auf dem Marktplatz bei nebenan.de: Ausschließlich Verkäufe von privat an privat; nur Verkäufe aus dem Privatbesitz.
  • uneigennützige Empfehlungen von Geschäften, Dienstleistern, Freiberuflern oder Veranstaltungen und die Suche nach solchen Empfehlungen.
  • Anwerbung von Freiwilligen/Probanden im Rahmen der eigenen Ausbildung (z.B. für Studienarbeit, Friseur- oder Coaching-Ausbildung).
  • regelmäßiges privat organisiertes Babysitting oder Tierbetreuung gegen Bezahlung ist erlaubt, obwohl die Einnahmen dem Finanzamt gemeldet werden müssen.

Beispiele: 

  • Pensionierter oder hobbymäßiger Handwerker bietet auf Abruf Hilfe an, ohne explizit Geld zu verlangen. 
  • Person braucht Hilfe beim Umzug und bietet Nachbarn 10€ fürs Kisten tragen an.
  • Teenager/Student bietet Babysitting oder Tierbetreuung gegen Taschengeld an. 
  • Nachbarn schließen sich zu Fahrgemeinschaften zusammen und teilen sich das Spritgeld. 
  • Nachbar bietet seine Wohnung während seines Urlaubs für ein paar Tage zur Untermiete an.
  • Nachbarin bietet ihr Auto/Lastenrad zur gelegentlichen Mitbenutzung an.
  • Student sucht Studienteilnehmer für seine Abschlussarbeit und bietet eine Aufwandsentschädigung an; Friseurlehrling sucht Modelle.
  • Nachbarn laden zum privaten Wohnzimmerkonzert ein und bitten um Spenden für Getränke.
  • Nachbarn verkaufen ihre aussortierte Babykleidung auf dem Marktplatz.
  • Nachbarn suchen Empfehlungen für Hochzeits-Location oder einen guten Friseur/ Handwerker/Gärtner.
  • Nachbar empfiehlt ein neu eröffnetes Lokal in der Nachbarschaft, bei dem er selbst nicht der Inhaber oder anderweitig befangen ist. 
  • Nachbar antwortet auf einen Beitrag, in dem jemand eine Putzhilfe/einen Babysitter sucht und bietet sich an. Restaurant-Besitzer kommentiert die Suche nach einer Hochzeits-Location. 

Nicht über private Profile erlaubt:

  • regelmäßige Tätigkeiten oder anmeldepflichtige Beschäftigungsverhältnisse, bei denen das Motiv des Gelderwerbs im Vordergrund steht und die Vergütung auf Basis von marktüblichen Preisen ausgehandelt wird. 
  • gewerbliche Veranstaltungen bzw. Veranstaltungen von Freiberuflern mit der Absicht, Kunden zu gewinnen oder (später) Gewinn zu erzielen. Dazu gehören auch Schnupperstunden, kostenlose Probetermine oder Seminare auf Spendenbasis.  
  • auf dem Marktplatz bei nebenan.de: Verkäufe von gewerblichen/professionellen Anbietern; gewerbsmäßiger Handel oder Erwerb für den Weiterverkauf.
  • Empfehlung/Bewerbung der eigenen Dienstleistung, Veranstaltung oder Angebote; ausführliche Werbung inkl. Preisangaben als Kommentar auf ein privates Gesuch.

Beispiele:

  • Putzhilfe bietet an, regelmäßig bei den Nachbarn für 15€/Stunde zu putzen. 
  • Nachbar bietet professionellen Musikunterricht zu marktüblichen Preisen an. 
  • Nachbar bietet regelmäßig und systematisch Wohnung/ Ferienhaus/ Gemeinschaftsbüro zur Miete an
  • Inhaber eines Cafés sucht Service-Personal. 
  • Nachbarin lädt zum Tag der offenen Tür in ihr eigenes Yogastudio/Coachingzentrum ein.
  • Nachbarin verkauft neue Babykleidung ihres eigenen Modelabels auf dem Marktplatz.
  • Restaurant-Besitzer empfiehlt die Spezialitäten seiner Küche.

Gleiche Regeln für alle

Wir bitten um dein Verständnis, dass wir Beiträge löschen, die gegen diese Richtlinien verstoßen. Bei nebenan.de gelten gleiche Regeln für alle – also bleib fair und nutze unser Gewerbeprofil, wenn du Inhaber eines Geschäfts, Freiberufler oder Dienstleister bist. 

Dein Plus: Mit einem offiziellen Gewerbeprofil erhöhst du deine Seriosität und Akzeptanz bei deinen Nachbarn. Du kannst deine Angebote besser präsentieren, mit einem Klick empfohlen werden und du wirst im Gewerbeverzeichnis als “lokaler Partner” gelistet. 

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