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Neue Seite nebenan.de/nachbarschaftshilfe – FAQ

Die neue Seite nebenan.de/nachbarschaftshilfe vermittelt ehrenamtliche Hilfe im Alltag an Personen, die keinen eigenen Internetanschluss haben. Dies betrifft insb. Senior*innen. Kannst du helfen?

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Fragen & Antworten

Was erwartet mich als Helfer*in?

Wie werde ich "geprüfte* Helfer*in"?

Wie funktioniert der Ablauf?

Kann ich selbst ein Hilfe-Gesuch aufgeben?

Über das Projekt

Datenschutz

 

Welche Arten von Hilfe werden gesucht?

Es gibt acht verschiedene Kategorien von Hilfe-Anfragen:
1. Gesellschaft und Betreuung
2. Bewegung (z.B. Spaziergang)
3. Begleitung und Transport (z.B. Begleitung / Fahrt zum Arzt)
4. Einkauf und Erledigungen (z.B. bei der Apotheke)
5. Haushalt (z.B. Hilfe mit Geräten)
6. Technik (z.B. App installieren, PC-Hilfe)
7. Impftermin vereinbaren (z.B. Online-Buchung übernehmen)
8. Sonstiges.

Informationen zum Hilfe-Gesuch erfährst du mit Klick auf "Details".
Stehen in der Detailansicht des Hilfe-Gesuchs keine weiteren Informationen, frage im Telefonat den*die Hilfesuchenden, wobei er*sie konkret Hilfe benötigt und wie viel Zeit du mitbringen solltest. Falls du nach dem Telefonat doch nicht helfen möchtest, kannst du dein Angebot zurückziehen (link), sodass jemand anderes einspringen kann.

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Von wem stammen die Hilfegesuche?

Über die "Nachbarschaftshilfe" unterstützt du hilfsbedürftige Nachbar*innen ohne eigenen Internetzugang und bindest sie aktiv in deine Nachbarschaft mit ein.

Es handelt sich im Fall des Pilotprojekts um Kunden des Hausnotrufdiensts Vitakt; zum Großteil sind dies Senior*innen.

 

Handelt es sich bei den Hilfe-Gesuchen auch um dringende Notfälle?

Nein, du musst nicht befürchten, zu einem echten Notfall gerufen zu werden. Selbst Hilfe-Gesuche, die als "dringend" markiert sind, sind keine (medizinischen oder psychosozialen) Notfälle.

Es geht vielmehr um kleine Hilfestellungen, die zeitnah gebraucht werden. Zum Beispiel: Eine ältere Person kann das Gurkenglas nicht öffnen, möchte aber in 30 Minuten zu Abend essen.

Um echte Notfälle kümmert sich der Hausnotrufdienst und gibt sie nicht an die nebenan.de-Nachbarschaften weiter.

 

Warum muss ich mich ein zweites Mal verifizieren?

Wir möchten das größtmögliche Maß an Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit für die Hilfesuchenden sicherstellen. Solltest du dich bei nebenan.de bisher via GPS, Einladungscode oder Einladungslink verifiziert haben, bitten wir dich zusätzlich einmalig darum, deinen Personalausweis hochzuladen. So können wir deine Identität und Adresse überprüfen. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, giltst du als "geprüfte*r Helfer*in" und kannst Gesuche vollständig sehen und übernehmen.

 

Bekomme ich als Nachbarschaftshelfer*in eine (finanzielle) Entschädigung für meine Hilfe?

Nein, die Nachbarschaftshilfe erfolgt rein ehrenamtlich. Bei den Hilfe-Gesuchen handelt sich um kleine Gefallen, die du gut in deinen Alltag integrieren kannst und die dich nicht zu viel Mühe & Aufwand kosten sollten. Um Missverständnisse zu vermeiden, kläre den Umfang am besten möglichst genau im 1. Telefonat ab.

 

Was passiert, wenn die Anfrage aufwändiger ist, als ich dachte?

Bei einem ersten telefonischen Gespräch mit der hilfesuchenden Person solltest du den genauen Rahmen abklären. Wenn sich herausstellt, dass dir die gewünschte Hilfe zu viel wird oder du sie nicht leisten kannst, kannst du dein Hilfsangebot zurückziehen. Dafür klickst du einfach unter "Optionen" auf "Ich kann leider doch nicht". Dann kann jemand anderes aus der Nachbarschaft einspringen

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Handelt es sich um einmalige oder regelmäßige Hilfeleistungen?

Grundsätzlich geht es um einmalige Hilfeleistungen. Selbstverständlich steht es dir frei, den Umfang und die Dauer deiner Hilfe individuell mit dem*der Hilfesuchenden zu vereinbaren. Und wer weiß? Vielleicht entwickelt sich aus deiner anfänglichen Nachbarschaftshilfe ein bereichernder und regelmäßiger Kontakt.

 

Muss ich damit rechnen, dass ich von Hilfesuchenden nach einmaliger Hilfe wieder kontaktiert werde?

Nein, die Hilfesuchenden werden sich nicht ohne dein Einverständnis bei dir melden. Falls dies doch einmal vorkommen sollte, kannst du dich bei Vitakt melden unter 05971 934112.

 

Werden von mir Kenntnisse bzw. Erfahrungen in der Pflege erwartet?

Nein, für Nachbarschaftshilfe brauchst du keine Kenntnisse oder Erfahrungen in der Pflege.

 

Was für Kriterien muss ich erfüllen, um zu helfen?

Du kannst "geprüfte*r Nachbarschaftshelfer*in" wenn...

  • du dich via Personalausweis, Dokument, Postkarte oder den Identitätsdiensten yes® / MiTrust verifiziert hast
  • du mindestens zuvor 2x innerhalb der letzten 12 Monate bei nebenan.de aktiv warst
  • zu deinem Profil keine Beschwerden vorliegen

Du siehst einen Hinweis, dass du diesen Status noch nicht hast? Nutze einfach dieses Formular, um dich nachträglich mit deinem Personalausweis zu verifizieren.

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Wie funktioniert die zusätzliche Verifizierung?

  1. Fülle dieses Formular aus und lade im letzten Schritt deinen Personalausweis hoch.
  2. Unser Team überprüft, ob die Angaben mit denen aus deinem Profil übereinstimmen.
  3. Anschließend wird dein Personalausweis vollständig gelöscht.
  4. Sofern alle Angaben übereinstimmen und du die übrigen Kriterien erfüllst, schalten wir dich als "geprüfte*r Helfer*in" frei.

Bitte habe Verständnis, dass die Freischaltung 1-3 Tage dauern kann.

 

Wie kann ich jemanden helfen?

  1. Logge dich wie gewohnt bei nebenan.de ein.
  2. Rufe dann die Seite nebenan.de/nachbarschaftshilfe auf. Hier siehst du, ob es aktuell offene Hilfe-Gesuche in deiner Nähe gibt.
  3. Um Hilfe-Gesuche vollständig sehen zu können, musst du geprüfte*r Nachbarschaftshelfer*in sein, d.h. besonders sicher verifiziert sein. Falls das bei dir noch nicht der Fall ist, wird dir ein entsprechender Hinweis angezeigt. Folge diesen Schritten, um geprüfte*r Helfer*in zu werden.Bildschirmfoto_2021-03-09_um_12.38.14.png
  4. Klicke in einem Hilfe-Gesuch auf "Details", um weitere Informationen über die benötigte Hilfe zu erhalten.mceclip1.png
  5. Du kannst helfen? Super! Klicke auf "Übernehme ich" und erhalte eine E-Mail mit der Telefonnummer der hilfesuchenden Person.                              mceclip0.png
  6. Nimm möglichst zeitnah persönlich Kontakt auf und besprich alle Details mit der hilfesuchenden Person am Telefon.
  7. Führe die Hilfe aus und bestätige dies im Anschluss über die Seite.mceclip3.png

Wie kann ich eine offene Anfrage übernehmen?

Wenn es offene Anfragen in deinem PLZ-Gebiet gibt, kannst du eine Anfrage übernehmen, indem du auf "Übernehme ich" klickst. Die Anfrage ist dann für dich reserviert und andere*r Nachbarschaftshelfer*in können nicht mehr auf die Anfrage reagieren.

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Was passiert, wenn ich auf “Übernehme ich” klicke?

Nachdem du auf "Übernehme ich" geklickt hast, erhältst du eine E-Mail von nebenan.de mit der Telefonnummer der hilfesuchenden Person. Kontaktiere sie gerne innerhalb von 24 Stunden, um alle Details zu besprechen. Das Hilfe-Gesuch, das du übernommen hast, siehst du auch unter nebenan.de/nachbarschaftshilfe, sobald du eingeloggt bist. Dort kannst du auch bestätigen, wenn du die Hilfe durchgeführt hast oder dein Angebot zurückziehen, falls du doch nicht helfen kannst.

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Wie nehme ich Kontakt zu Hilfesuchenden auf?

Sobald du auf "Übernehme ich" geklickt hast, erhältst du eine E-Mail mit der Telefonnummer der hilfesuchenden Person. Sie freut sich schon auf deinen Anruf, um die Details des Hilfe-Gesuchs zu besprechen.

 

Was bedeutet die Frist im Hilfe-Gesuch?

Der Hinweis bedeutet, dass der Kontakt zwischen Helfer*in und hilfesuchender Person bis zu diesem Zeitpunkt zustande gekommen sein sollte. Zum Beispiel: Die hilfesuchende Person hat einen Arzttermin und muss bis zur Frist wissen, ob sie jemand aus der Nachbarschaften dorthin fahren kann. Findet sich niemand aus der Nachbarschaft bis zum Ablauf der Frist, kümmert sich der Hausnotrufdienst um anderweitige Hilfe.

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Warum sind manche Gesuche als "dringend" gekennzeichnet?

Gesuche mit dem Hinweis "Dringend" sollten möglichst bald erledigt werden. Zum Beispiel, weil eine Person noch am gleichen Tag etwas aus der Apotheke benötigt.

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Muss ich innerhalb einer bestimmten Zeit helfen?

Im Optimalfall meldest du dich innerhalb von 24 Stunden, nachdem du die E-Mail mit der Telefonnummer erhalten hast, bei der hilfesuchenden Person. Ist kein konkreter Zeitpunkt im Hilfe-Gesuch angegeben, besprichst du mit ihr in eurem ersten Telefonat, wann er oder sie Hilfe benötigt. Muss ein Hilfe-Gesuch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt sein, ist dies im Hilfe-Gesuch vermerkt.

 

Was passiert, wenn ich es zeitlich doch nicht schaffe, das Gesuch zu erledigen?

Das ist kein Problem, wichtig ist nur, dass du Bescheid gibst. Klicke in dem Hilfe-Gesuch unter "Optionen" auf "Ich kann leider doch nicht". Das Hilfe-Gesuch ist jetzt wieder für alle Nachbarschaftshelfer*innen aktiviert. Zusätzlich wird der Hausnotrufdienst informiert und kann sich gegebenenfalls selbst um Hilfe kümmern.

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Wie kann ich meine Hilfe zurückziehen?

Klicke in deinem nebenan.de Konto bei dem entsprechenden Gesuch auf weitere Optionen. Dort kannst du auf "Ich kann leider doch nicht" klicken. So ziehst du deine Hilfe zurück und gibst das Gesuch für alle Nachbarschaftshelfer*innen wieder frei.

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Können zusätzlich zu mir auch andere Nachbarschaftshelfer*innen das Gesuch übernehmen?

Nein. Es kann immer nur ein*e Nachbarschaftshelfer*in ein Hilfe-Gesuch übernehmen.

 

Was muss ich nach der erledigten Hilfe tun?

Sobald du die Hilfe geleistet hast, markierst du unter nebenan.de/nachbarschaftshilfe das jeweilige Gesuch als erledigt. Klicke dazu auf "Optionen" und dann auf "Ich habe die Anfrage erledigt". Der Hausnotrufdienst wird dann automatisch darüber informiert, dass keine Hilfe mehr benötigt wird.

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Reicht es, wenn ich das Gesuch auch erst später als erledigt markiere?

Bitte markiere das Gesuch so schnell wie möglich nach deiner Hilfeleistung als "erledigt". Nur so können wir schnelle Hilfe sicherstellen.

 

Was ist, wenn die Hilfesuchenden nicht erreichbar sind bzw. die Tür nicht öffnen?

Ist die hilfesuchende Person telefonisch nicht erreichbar, versuche ihn*sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu erreichen. Auch die Hilfesuchenden sind nicht immer zu Hause.

Solltest du bereits einen Termin ausgemacht haben und der*die Hilfesuchende öffnet die Tür nicht, dann versuche ihn*sie telefonisch zu erreichen, klingle nochmals oder versuche dich anders bemerkbar zu machen.

Erreichst du nach 10 bis 15 Minuten niemanden persönlich oder telefonisch, musst du nicht länger warten. Sollte Grund zur Sorge bestehen, wähle den Notruf (110).

 

Warum sehe ich keine Hilfe-Gesuche unter nebenan.de/nachbarschaftshilfe?

Wenn du keine Hilfe-Gesuche siehst, gibt es aktuell keinen Bedarf in deiner PLZ-Region. Du wirst über neue Hilfe-Gesuche über einen Hinweis auf deiner nebenan.de-Startseite und per E-Mail informiert.

Das Pilotprojekt ist zudem noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland ausgerollt. Deshalb kann es sein, dass es in deinem PLZ-Gebiet erstmal keine offenen Hilfe-Gesuche gibt.

 

Was sollte ich in Bezug auf Corona beachten, wenn ich helfe?

Halte dich an die geltenden Abstandsregeln und trage eine (medizinische/FFP2) Maske in der Nähe der Hilfesuchenden. Wenn du Covid19-Anzeichen bei dir bemerkst, melde dich bei dem*der Hilfesuchenden und sage den Termin vorsichtshalber ab. Ziehe deine Hilfe unter nebenan.de/nachbarschaftshilfe zurück, indem du unter Optionen auf "Ich kann leider doch nicht" klickst.

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Wie kann ich selbst ein Gesuch aufgeben?

Bei dem Projekt "Nachbarschaftshilfe" können Gesuche nur über den Kooperationspartner Vitakt aufgegeben werden. Vitakt stellt die Gesuche für Kund*innen ohne Internetzugang ein.

Du suchst für dich oder einen anderen Menschen Hilfe im Alltag? Schreibe einfach wie gewohnt über nebenan.de einen Beitrag und frage deine Nachbar*innen, ob sie helfen können.

Es ist derzeit nicht möglich, ein Hilfe-Gesuch für eine Person aufzugeben, die z.B. in einer anderen Stadt lebt.

 

Warum können nur Vitakt-Kunden um Hilfe bitten?

Die nebenan.de-Nachbarschaftshilfe ist ein Pilotprojekt in Kooperation mit dem Hausnotrufdienst Vitakt. Im Anschluss an das Pilotprojekt werden weitere Kooperationspartner*innen für das Projekt gesucht, um möglichst vielen Nachbar*innen ohne eigenen Internetzugang, den Zugang zu schneller und unkomplizierter Nachbarschaftshilfe zu ermöglichen.

 

Wer steckt hinter der Seite nebenan.de/nachbarschaftshilfe?

Hinter der neuen Seite nebenan.de/nachbarschaftshilfe steht eine Kooperation zwischen nebenan.de und dem Hausnotrufdienst Vitakt. Gemeinsam möchten wir Nachbarschaftshilfe noch schneller und direkter an hilfesuchende Personen vermitteln – auch an diejenigen ohne eigenen Internetzugang.

Vitakt und nebenan.de treten als Vermittler von Nachbarschaftshilfe auf: Vitakt nimmt Hilfe-Gesuche entgegen und veröffentlicht sie bei nebenan.de in den passenden Nachbarschaften. nebenan.de informiert verifizierte und geprüfte Nutzer*innen ("Nachbarschaftshelfer*innen") aus der Umgebung darüber, dass jemand Hilfe sucht.

 

Warum ist die neue "Nachbarschaftshilfe" nicht als normale Funktion bei nebenan.de integriert?

Die neue Seite nebenan.de/nachbarschaftshilfe läuft vorerst separat, um Nachbarschafthilfe auch denjenigen zu ermöglichen, die selbst nicht bei nebenan.de registriert sind (z.B. weil sie keinen Internetanschluss haben). Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das erstmals diese neue Schnittstelle testet. Sofern das Pilotprojekt erfolgreich ist, werden wir die Funktion noch besser in die bestehende Plattform integrieren.

 

Werden meine Daten an den Hausnotrufdienst bzw. die Hilfesuchenden weitergegeben?

Nein. Wenn du bei einem Hilfe-Gesuch auf "Übernehme ich" klickst, erhältst du eine E-Mail mit der Telefonnummer der hilfesuchenden Person, um mit ihr in Kontakt zu treten. Deine Daten werden weder an den Hausnotrufdienst, noch die Hilfesuchenden weitergegeben.

 

 

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